Donnerstag, 4. Dezember 2014

Reisebericht New York & Indian Summer (6 - Das Ende) 

 

Bevor sich das Jahr zum Ende neigt möchte ich meinen Reisebericht aus dem Herbst 2013 doch noch fertig zu stellen!

21. Okt. – Tag 20: New York - Rooswelt Island, Central Park und Grand Central Station


Für den 2. Aufenthalt in NYC hatten wir wieder das selbe Hotel in Fußreichweite der Autovermietung gebucht. Morgens konnten wir so, wie schon beim ersten Besuch, gut und günstig im Oxford Cafe frühstücken.

Und weil ja das ganze Umfeld bekannt war konnte es danach gleich los gehen - Richtung Roosevelt Island. Die Fahrt per Seilbahngondel wird mit den normalen U-Bahn-Karten bezahlt. Aus der Gondel hat man eine gute Aussicht und auf der Insel ist es nach der Hektik von Manhattan in der Ruhe einer anderen Welt: kaum Autos und wenig Leute.


Von der Insel hat man dann einen  sehr gute Aussicht auf die Skyline von Manhattan (und morgens steht auch die Sonne richtig zur Beleuchtung der Szenerie) 


Manhattan Bridge mit der Seilbahnstrecke





Das UNO-Gebäude




 Seilbahn für die Rückfahrt
Anschließend ging es zu einem kleinen Spaziergang durch den Central Park - das nächste, ruhige Kontrastprogramm. Am Ende haben wir noch das Guggenheim Museum (von Außen - man muß Prioritäten setzen) angeschaut.



Central Park


Alice in Wonderland im Central Park

Guggenheim Museum

Den Plan sich am Abend den Time Square anzuschauen haben wir dann etwas fußleidend auf den nächsten, letzten Abend geschoben. Statt dessen statteten wir dem abendliche Rockefeller Center der berühmten Grand Central Station noch einen Besuch ab.


Rockefeller Center
Central Station


auf dem Heimweg
22. Okt. – Tag 21: New York - Flatiron Building, Empire State Building und Time Squere

Wenn man den letzten Tag in New York vor sich hat ist es garnicht so einfach zu entscheiden, was man sich anschaut und was man ausläßt. 

Hier unsere Auswahl:

Das Flatiron Building




ein Hauch von Titanik ;-)








man traut sich

  Das Empire State Building



 
NYC Trash

 Der Time Square bei Nacht (..ok .. am Abend)










23. Okt. – Tag 22: Rückreise


Mehr Bilder der Etappe gibt es hier

Montag, 17. November 2014

Erste Erfahrungen mit dem CineStillFilm 800T

Angefangen hatte alles auf der diesjährigen Photokina in Köln. Am Stand von CineStillFilm erfuhr ich das erste Mal von der Existenz dieses Films und von dem zu dieser Zeit aktiven Kickstarter-Projekt zu Herstellung von 120er Rollfilm aus diesem Material.

Zuhause habe ich dann erst mal ein paar Dollar beim Kickstarter hinterlegt um danach festzustellen, dass Kleinbildfilme (135er) bei Fotoimpex schon länger lieferbar sind. Also habe ich erst mal 3 Filme bestellt und einen in meiner Pentax Super A eingelegt.

Mittlerweile ist die Kickstarter-Iniziative für den 120er leider gescheitert, aber der erste Kleinbild-Film ist belichtet und vom Entwickeln zurück.

Das Einsatzgebiet für einen 800-ASA-Kunstlichtfim ist natürlich sehr eingeschränkt, aber die Ergebnisse zeigen, dass es der CineStillFilm in sich hat.

Alle Bilder wurden freihand mit einem M35/2,0 aufgenommen - seht selbst:

 

Die Ergebnisse sind sehr stimmungsvolle Bilder, die die nächtliche Athmosphäre schön wiedergegeben.

Insbesondere bei ausreichender Belichtung (bezogen auf den hohen ASA-Wert des Films) sind die Ergebnisse absolut beeindruckend - im nächtlichen Aufnahmeumfeld sind jedoch große Bildbereiche stark unterbelichtet (schwarz) und in diesen Bereichen zeigt der Film beim Scannen deutliche blaue Körner, die sich in Lightroom mit der CA-Correktur zu lasten der (Kunstlicht-)Farbbalance reduzieren lassen. 

Fazit: Empfehlenswert - schade, dass aus dem 120er Projekt vorerst nichts geworden ist.


PS: Alle Bilder gibt es auf meiner Homepage

Update 2017: Mittlerweile ist der 120er Film verfügbar! 

Mittwoch, 6. August 2014

Aktuelles Funk-Blitzsystem von Cactus - Erste Eindrücke

Bisher hatte ich als „Strobist“  3 Cactus V2s mit 2 Sendern genutzt.

Als Lichtquellen gab es Pentax 540 & 360, Sigma Ringblitz, Nikon SB24 und nen alten Metz ohne TTL/manuelle Leistungseinstellung.

Bei den Lichtformern habe ich bisher auf Durchlichtschirme, Better-Bounce-Cards und einen großen runden Reflektor gesetzt.

Der Aufbau mit den wackeligen, unzuverlässigen V2s war immer nervig und beim Justieren eines Aufbaus springt man ziemlich rum. Zudem sind in den V2s exotische, teure Batterien und zuverlässig lösen die Dinger auch nicht aus. Daneben legen sich einige der Geräte nach kurzer Nichtnutzung schlafen (der 360er/beim 540er kann man das zum Glück abschalten).

Die Berichte über das neue  Cactus-System aus V6 &RF60 habe ich mit Interesse verfolgt und mir zu meinem aktuellen USA-Aufenthalt eine Einkaufsliste knapp unter der Zoll-Freigrenze zusammengestellt:
  • 2  RF60- Blitze mit eingebauem Sender/Empfänder
  • 2 V6 Transciever mit Möglichkeit zur Leistungsregulation in 4 Gruppen
  • 2 ältere V5 Transciever, die zu den anderen Teilen kompatibel sind, aber keine Gruppen können
  • Eine 60cm Softbox  (CB-60) für Systemblitze (auch von Cactus)
Die Transziever habe so was von Bremer Stadtmusikanten

Damit läuft alles mit AA oder AAA Batterien und die Transciever sind in ihrer Ausführung viel robuster geworden. Ich hatte auch direkt die Möglichkeit bei Produktphotos (die ich hier nicht zeigen darf) auszuprobieren.

Die Softbox CB-60 und den Betrieb mit Pentax/Nikon-Blitzen  konnte ich noch nicht testen.




Hier eine vorläufige Liste, was mir so aufgefallen ist:

Blitze:
  •  Solide Ausführung, nur Streuscheibe und Bouncekärtchen sind etwas fimschig
  • Kein TTL (klar!) , aber leider auch kein A-Modus
  • Stativgewinde an der Seite ist eine klasse Idee
  • Die Teile sind etwas größer als der 540er, passen aber noch in ein Objektivfach im Rucksack in dem auch ein DA50-135 paßt
  • Blitz-Performance und Zoom 24…105mm KB sind gut
  • Die Zeit bis zum Ausschalten läßt sich gut programieren
  • Die Bedienung als Sender/Master mit Leistungsfernsteuerung ist nicht so intuitiv gelöst wie beim V6.
Sender:
  • Die V6er sind deutlich größer als die V5er, läßt sich aber gut bedienen
  • Die Leistung läßt sich an der Kamera sehr gut und bequem regulieren – ob man die Zoomverstellung wirklich braucht? …inzwischen zweifel ich, ob ich wirklich 2 RF60 gebraucht hätte. Das Bedienkonzept klappt prima.
  • Das Gehäuse ragt hinten etwas über die Kamera hinaus, so daß man mit der Stirn (an der K3) leicht die Einstellungen verändert. Da wäre noch Verbesserungspotential. 
  • Nachtrag: Nach einem Firmwareupdate läßt sich das Rad jetzt sperren
  • Da wo es mit der Kamera  eng wird (in kleinen Hohlräumen) helfen die kompakteren V5 klar zu kommen – die V6 sind schon riesig
  • Über den V6 kann man auch den Auslöseblitz der Kamera (auch TTL mit Vorblitz) nutzen, den Impuls in das Funk-Blitz-Netzwerk einzusteuern.
  • Nachtrag: Die Steuerung von Fremdblitzen klappt prima. Getestet: Pentax AF-360FGZ, -540FGZ und Nikon SB-24.
  • Mein kürzlich erstandene Blitzbelichtungsmesser mit Lichtmessung ist klasse – besonders, wenn man große, schwarze Gegenstände fotografieren will. TTL versagt da immer!
Kurzes Fazit bisher: Klasse !!!

Strobisten-Start-Empfehlung (für Nachahmer): mit 2 V6 (falls kompatibler Blitz vorhanden) oder je einem V6 & RF60 ist ein guter Startpunkt für die creative Blitznutzung gesetzt, der weit über der (teureren) Nutzung von Systemblitzen liegt. 

Sonntag, 16. Februar 2014

Reisebericht New York & Indian Summer (5)

13. Okt. – Tag 12: York Beach (Maine) Strandspaziergänge & Hummer

Das Hotel Sands by the Sea (link) ist ganz nett und zentral gelegen. Amerikanische Seebäder haben irgendwie nicht den Charme wie Englische und die Saison ist auch (trotz Wochenende) ziemlich vorüber.  Alleine einen Ort fürs Frühstück zu finden war schwierig so dass wir an dem Morgen in einem kleinen Café mit spärlicher Auswahl (belegte Bagel etc.) gelandet sind.



In dem Ort sind einige ganz nette Ferienhäuser und die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist der berühmte Leuchtturm der zu den meistfotografierten der Küste gehört und auch schon von Edward Hopper gemalt wurde.


















Wir sind dann die Küste Richtung Norden weitergefahren. Auf dem Weg kommt man am Ogunquit Museum of American Art vorbei, das – wenn man schon mal da ist – einen Besuch lohnt. 







Bei der Weiterfahrt stellte sich allerdings heraus, dass an diesem Sonntag anscheinend ganz Amerika nach Ogunquit wollte und es durch den Ort einen Mega-Stau, dafür aber keine Parkplätze gab. Also sind wir dann etwas weiter nördlich an die Küste gefahren und haben dort einen ausgedehnten Strandspaziergang unternommen.


Zum Abendessen gab es dann in Fox’s Lobster House (link) direkt am Leuchtturm den in Maine unvermeidlichen Hummer.  Erstaunlich ist immer wieder, dass auch an so exponierten Lagen die Preise im Rahmen bleiben. Bei einem leckeren, kleinen Hummer mit Folienkartoffel und Maiskolben für ~22$ sollte das nicht der einzige Besuch dort bleiben.


14. Okt. – Tag 13: Portsmouth (NH) Strawberry Banke Museum

Nach dem schlechte Frühstück am Vortag sind wir dann direkt in das größte und beste Café im Ort  und dort gab es dann richtiges Frühstück (Eier, Speck Müsli…) zu normalen Preisen.
An diesem Tag ist Columbus Day und in Boston/NYC laufen große Paraden, um die wir aber lieber einen großen Bogen gemacht haben. 

Hauptpunkt für uns an diesem Tag war das Freilichtmuseum Strawbery Banke  (link) in Portsmouth in dem das Hafenstadtleben der letzten Jahrhunderte mir Bauwerken, Einrichtungen und Rollenspielern am Leben erhalten wird.




 


 
1$-SuperStore für Arme

echt 60er
Halloween naht auch hier

 Auf dem Rückweg liegt dann noch das große Kittery Outlet  (link) (damit sind die Koffer für den Rückflug endgültig voll) und weil’s so schön war haben wir den Tag dann wieder im Fox’s Lobster House ausklingen lassen













15. Okt. – Tag 14: Fahrt nach Boston – Stadtbesichtigung

Nach einem Frühstück im größten Hotel (das Café vom Vortag war leider geschlossen) sind wir dann weiter nach Boston gefahren.
Wir waren 2007 schon mal dort und haben und für 2 Nächte einem  Vorort mit S-Bahn-Anschluss  (Framingham) entschieden. Da die Fahrt aber kurz war sind wir direkt mit dem Auto nach Boston rein und haben das erstbeste Parkhaus genommen…..das ist nicht empfehlenswert: ~3h = 35$ !!!  
Wir sind dann noch mal einige Stationen des Freedom Trails (link) abgegangen. Das ist eine rote Linie, die die wichtigen Stationen des Unabhängigkeitskampfes und der Boston Tea Party verbindet. Am Boston Common Park hatten Künstler Globen gestaltet die auf Problem unserer Erde aufmerksam machen sollten.


16. Okt. – Tag 15: Boston Museum of Science

Darstellung von groß und klein
Dieses Mal haben wir uns für das P&R-System und die S-Bahn entschieden.
Für Boston-Touristen etwas untypisch hatten wir uns für einen Tag im Museum of Science (link) entschieden. Es ist einfach schön zu sehen, wie dort technische und natürliche Phänomene kindgerecht erläutert werden (also so, dass auch wir sie verstehen ;-) 





17. Okt. – Tag 16: Mayflower und Fahrt nach Hyannis

Dieser Tag führt uns über die Mayflower II nach Hyannis am Cape Cod.
Das alte Schiff der Pilger-Väter ist rekonstruiert worden und man kann viele der damit verbunden Themen vor Ort besichtigen – wir genießen allerdings nur die Außenansicht und fahren weiter.






Das Hyannis Inn Motel ist das am schönsten eingerichtete auf unserer Reise und gleichzeitig auch das Preiswerteste.  Auch hier ist das Saison-Ende zu spüren und viel Geschäfte und Restaurants haben bereits geschlossen.
 
Ich schnappe mir also die Kamera und schau mir den kleinen Hafenort mal etwas näher an…  




 
Hafenansicht
Seitenstraße (patriotisch)
 Am Abend gibt es dann Live-Jazz in der Tapas-Bar emBargo.

18. Okt. – Tag 17: Strandspaziegänge Cape Cod

Cape Cod ist ja (fast) ringsum vom Meer umgeben und neben ruhigen Buchten auf der Westseite auch stürmischer auf der Atlantikseite. Eigentlich hatten wir auf Craneberry-Felder  und deren Ernte gehofft, aber die Tips aus der Touristeninformation waren beim Finden irgendwie weniger hilfreich. Also haben wir den Tag mit Spaziergängen an verschiedenen Strandabschnitten verbracht  




19. Okt. – Tag 18: Caneberry Felder & das Cape von Cape Cod.

Ideal für die Craneberry-Besichtigung ist wohl das große Craneberry-Festivall, das wir aber verpasst hatten. Im Internet sind wir dann doch noch fündig geworden. Bei der ersten Farm waren nur die Felder – das aber in einer tollen Umgebung mit einem himmlischen Geruch (nach den Beeren). 
Bei der 2. Farm gab es eine fachkundige Führung und man konnte auch frische Beeren kaufen – ohne reichlich zusätzlichen Zucker ist der Genuss aber eher beschränkt.


Dann haben wir uns auf den Weg zum Wellfleet OyserFest gemacht, vor Ort waren uns das aber wieder viel zu viele Leute und viel zu wenig Parkplätze sodass wir dann doch lieber einen der Endzipfel der Halbinsel besucht haben.

Auf dem Rückweg gab es dann den letzten Hummer dieses Urlaubs.

20. Okt. – Tag 19: Mystic Seaport , Fahrt nach NYC, Leihwagenabgabe

Letzte Reiseetappe vor der Rückkehr nach New York. Auf dem Weg liegt das Freilichtmuseum von Mystic Seaport (link).  Neben dem Üblichen werden dort auch Schiffe „bespielt“, sodass man live erleben kann, wie Waal-Fangboote zu Wasser gelassen werden. 
  
 














 

Das letzte Betanken des Leihwagens (an der Ausfahrt kurz vor Manhattan hätte ich nachts nicht rausfahren mögen), das Ausladen am Hotel (vor der Tür war ein Parkplatz frei) und die Auto-Rückgabe verliefen dann problemlos. Insgesamt waren das 1639 Meilen.


 Jetzt bleiben bis zum Rückflug nur noch die letzten 2 Tage in Manhattan.

Mehr Bilder der Etappe gibt es hier